Zwei Männer vor einem Waldhintergrund

Vorstand Rudolf Plochmann (li) zusammen mit dem neuen Betriebsleiter Philipp Bausch. 

Der Forstbetrieb Heigenbrücken steht vor einem Führungswechsel: Maurice Schwarz, der den Forstbetrieb in den letzten fünf Jahre geführt hatte, hat die Bayerischen Staatsforsten Ende April verlassen und kehrt in seine hessische Heimat zurück. Die Leitung des Forstbetriebs Heigenbrücken übernimmt künftig Philipp Bausch, der aus dem Nachbarforstbetrieb in Bad Brückenau in den Spessart wechselt

Im Rahmen einer Feierstunde dankte Vorstand Rudolf Plochmann dem bisherigen Betriebsleiter Maurice Schwarz für die engagierte Arbeit in den letzten fünf Jahren: „Maurice Schwarz hat mit seiner Fachkompetenz zahlreiche wichtige Impulse für die Wälder der Region gesetzt. Dafür danke ich ihm herzlich! Für die Zukunft wünsche ich ihm alles Gute.“ Plochmann betonte, dass man mit Philipp Bausch einen hervorragenden Nachfolger gefunden habe: „Philipp Bausch ist ein Förster, dem wir die Leitung des Forstbetriebs gerne und mit Überzeugung übergeben. Er bringt nicht nur nötige Fachkompetenz mit, sondern auch eine langjährige und vielseitige Erfahrung in Führungspositionen. Wir sind überzeugt, dass er den Forstbetrieb Heigenbrücken erfolgreich weiterentwickeln wird.“

 

Bis zu seinem Abschied Ende April hat Maurice Schwarz den Forstbetrieb geführt. Schwarz war seit 2015 bei den Bayerischen Staatsforsten tätig. Nach seinem Studium der Forstwissenschaften an der Georg-August-Universität Göttingen und dem anschließenden Referendariat in Hessen begann er seine Laufbahn bei den Bayerischen Staatsforsten in der Forsteinrichtung in Nordbayern. Im Jahr 2020 übernahm Schwarz zunächst die Position des stellvertretenden Betriebsleiters in Pegnitz. Anschließend wechselte er in den Spessart und leitete seit 2020 den Forstbetrieb Heigenbrücken. In dieser Funktion verantwortete er die nachhaltige Bewirtschaftung des Staatsforstes im nördlichen Spessart und die Pflege der Wälder im Hinblick auf den Klimawandel.

 

Mit Philipp Bausch übernimmt ein ausgewiesener Forstexperte die Leitung des Forstbetriebs. Bausch wurde 1981 in Bielefeld geboren und studierte Forstwissenschaften an der Georg-August-Universität in Göttingen, wo er 2004 seinen Bachelor und 2007 seinen Masterabschluss erwarb. Im Anschluss absolvierte er von 2007 bis 2009 sein Referendariat in Niedersachsen und legte 2009 die Große Forstliche Staatsprüfung erfolgreich ab.

 

Seine berufliche Laufbahn bei den Bayerischen Staatsforsten begann Philipp Bausch im Jahr 2010 im Leitungsdienst des Forstbetriebs Hammelburg. In den folgenden Jahren war er unter anderem bei der Forsttechnik der Bayerischen Staatsforsten und der Internen Revision eingesetzt. Nach einem Jahr an der Bayerischen Forstschule in Lohr am Main wechselte Bausch zunächst an den Fachbereich Waldbau der Bayerischen Staatsforsten und 2017 als stellvertretender Betriebsleiter an den Forstbetrieb Bad Brückenau. Neben seinen Aufgaben in der Betriebsführung engagiert er sich als Prüfer an der Forstschule Lohr bei der Ausbildung des forstlichen Nachwuchses.

 

Die neue Aufgabe will Philipp Bausch mit Offenheit und einer guten Portion Neugier angehen. „Ich habe den festen Willen, zusammen mit den neuen Kolleginnen und Kollegen ein gut funktionierendes Team zu formen.“ Ein Forstbetrieb, so Bausch, funktioniere nicht durch eine einzelne Person. „Er lebt von den Menschen: von unseren Waldarbeitern und Forstwirtschaftsmeistern, von unseren Försterinnen und Förstern, vom Büroteam und vom Zusammenhalt im Betriebsleitungsteam. Und er lebt von den Erfahrungen, die hier bereits vorhanden sind.“ 

 

Dazu gehört die Zusammenarbeit mit den Partnern in den Kommunen, der Politik, den Verbänden und mit allen, die sich für unseren Wald interessieren. „Wenn ich mir etwas für die kommenden Jahre wünschen dürfte, dann dies: dass wir gemeinsam einen Forstbetrieb gestalten, in dem Menschen gerne Verantwortung übernehmen, zusammenarbeiten und gerne ihren Beitrag leisten.“